Tourismus

 

Herrliche Location – Shangri-La´s Barr al Jissah Resort und Spa

Der Schlüssel zur Zukunft​

Mit einer bemerkenswerten Vielfalt sorgfältig durchdachter, kreativer Tourismus Projekte, die moderne und traditionelle Komponenten auf attraktive Weise verbinden, lassen die Omanis eine verheißungsvolle Zukunft im Wüstensand entstehen. 

Intakte Natur

Paradiesischer Pool im Al Bustan Palace, ein Ritz-Carlton Hotel

Touristen auf Entdeckungstour

Erschaffung neuer Lebens(t)räume

Eine wachsende Zahl spektakulärer Projekte symbolisiert den Wandel, der Oman aus der zu Ende gehenden Erdöl-Epoche in eine neue Zukunft führen soll. Wie die in der Region einzigartige, rund 20 Milliarden US-Dollar teure und gern als Blue City bzw. „Blaue Stadt“ bezeichnete Al Madina A`Zarqa (www.bluecityoman.net): Seit 2006 wächst sie etwa 100 Kilometer westlich von Muscat als komplett neue, für bis zu 200.000 Einwohner konzipierte Stadt heran. Auf einer natürlichen Halbinsel mit einer Küstenlänge von rund 16 Kilometern sollen abschnittsweise mehrere tausend Appartements und Villen entstehen – zudem an die 20 Hotels, zwei Krankenhäuser, ein Konferenzzentrum, eine Universität, ein Kreuzfahrthafen sowie vielfältige Einkaufs-, Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Wesentlich kleiner, aber nicht minder eindrucksvoll präsentiert sich das im Großraum Muscat gegründete, ebenfalls als integriertes Tourismusprojekt konzipierte „The Wave“ (www.thewavemuscat.com): Den Mittelpunkt der aus insgesamt 4.000 geplanten Wohneinheiten, einigen Hotelanlagen und herrlichen Landschaftsparks bestehenden „Welle“ bildet ein halbrunder Yachthafen, der wie eine mittelalterliche Hafenkulisse des Orients angelegt ist und Platz für bis zu 300 Schiffe bietet. Das südöstlich der Hauptstadt an einem fünf Kilometer langen Küstenabschnitt aus dem Sand wachsende Megaprojekt Jebel Sifah (www.jebelsifah.com) fasziniert besonders durch seine vier Luxus- und Boutiquehotels. Wie bei den anderen neu erschaffenen Küstenstädten gruppieren sich auch die architektonisch ansprechenden Appartement- und Hotelbauten des tief im Süden liegenden Salalah Beach Projects (www.salalahbeach.com) um einen künstlich geschaffenen Hafenort.

 

Namhafte Hotelketten

Wer sich als Ausländer durch den Erwerb eines Domizils in einem der integrierten Tourismusprojekte einkauft, kann sich nicht nur völlig legal als Eigentümer eintragen lassen (dies gilt erst seit kurzem und nur für speziell ausgewiesene Gebiete), sondern auch über die unkomplizierte Erteilung eines Residenz-Visa freuen. Wer sich lieber als Urlauber einquartieren möchte, darf eine breite Auswahl an gediegenen, von internationalen Unternehmen geführten Hotels erwarten. Ihre klangvollen Namen werden sich perfekt einreihen in die Riege der Unterkünfte, die bereits von renommierten Ketten wie Shangri La, Six Senses (Zighy Bay), Ritz-Carlton (Al Bustan Palace), Grand Hyatt, Chedi, Interkontinental oder Radisson (Park Inn) geführt werden und damit vom rasanten Aufstieg Omans als Destination für Luxusurlaub künden.

Es kann kaum verwundern, dass auch bei der Gestaltung der neuen Resorts Klasse statt Masse vorherrschen soll: Das mit 55 Zimmern und Suiten in Jebel Sifah eröffnete Sifawy Boutique Hotel (www.sifawyhotel.com) zum Beispiel besticht mit der Handschrift des bekannten Designers Alfredo Freda, während ein bis Ende 2013 heranwachsendes 250-Zimmer- Hotel in der Nähe den Namen des Modehauses Missoni tragen wird und ebenfalls viel italienischen Charme versprühen dürfte.

 

Abschlag in der Wüste

Selbstverständlich gehört zu fast jedem neuen touristischen Großprojekt ein weiterer Golfplatz, so dass das Sultanat bald um die zehn Spielstätten bieten wird. Im „The Wave“ steht die Vollendung einer verlockenden 18-Loch-Anlage bevor, von der die Hälfte bereits bespielbar ist. Greg Norman hat rund eine Million Kubikmeter Boden bewegen lassen, um sie mit Panoramablick auf den Ozean im Norden und die Berge im Süden auszustatten. Ebenfalls in der Nähe des internationalen Flughafens und nach Championship PGA-Standard konzipiert findet sich der Muscat Hills Golf and Country Club (www.muscathills.com). Paul Thomas hat ihn - mit viel Grün versehen - in eine malerische Hügellandschaft gesetzt. Der bereits 1971 als Sandplatz eröffnete und vor kurzem in einen Green Course verwandelte Ghala Golf Club ( www.ghalavalley.com) erstreckt sich direkt in einem Wadi und bietet deshalb besonders viel Nähe zur Natur.

Auch professionelle Spieler kann das Golfen in der Wüste mit ganz neuen Erfahrungen überraschen - allein schon deshalb, weil zuweilen mithilfe von kleinen Kunstrasentellern gespielt wird, die Roughs aus hartem Sand- oder Geröllboden bestehen und die Wüstenluft die Fahne in der Ferne schon mal etwas flimmern lässt.