Intakte Meereswelten

 

Delfine als treue Begleiter

Ein Paradies für Wassersport

Die 3.165 Kilometer lange Küstenlinie mit herrlichen Sandstränden, sauberen Meeresfluten und spannenden Unterwasserwelten macht das Sultanat zu einem Paradies für Badeurlaub und Wassersportler.

Luxuriöse Resorts, maritime Aktivitäten

Vom Arabischen Golf, dem Meer von Oman und dem Arabischen Meer umgeben, bietet das Sultanat ideale Voraussetzungen für erholsamen Bade- und facettenreichen Wassersporturlaub. Und das nicht allein durch angenehme Temperaturen während der Wintermonate: Das glasklare Meer ist fischreich und lockt mit erstaunlich gebietstreuen Großfisch-Populationen – oder den 21 Walarten, die sich zwischen Musandam und Dhofar tummeln. Um die Attraktivität der Küste zu erhalten, gelten wirksame Naturschutz-Gesetze, die sich in strengen Auflagen für Fischer, weitläufigen Meeresnationalparks oder in einer akribischen Beobachtung der Delfin- und Walbestände manifestieren (www.eso.org.om).

Neben den schon länger etablierten, beliebten Bade- und Schnorcheltouren mit traditionellen Dhaus, die in Musandam durchgeführt werden, hat sich das Wassersportangebot auch im übrigen Oman inzwischen vervielfältigt. Segeltörns, Katamaranfahrten, Wasserski und Surfkurse, aber auch Hochseefischen (die Saison dauert von September bis April, es beißen vor allem Thunfisch, Königsbarsche, Hammer- und Makrelenhaie oder bis zu zehn Arten des Giant Trevally) und Touren zur Wal- und Delfinbeobachtung sind vielerorts zur Selbstverständlichkeit geworden. Zu buchen über private Firmen oder auch luxuriöse Strandresorts, die mit hohem Komfort und herrlicher Lage ebenso verwöhnen wie durch verlockende Ausflugsmöglichkeiten zu den kulturhistorischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten des Hinterlands.

 

Atemberaubende Tauchziele

Als besonders vielfältig erweisen sich die Möglichkeiten für einen Tauchurlaub. Die Küstengewässer begeistern mit 85 Arten an Hart- und Weichkorallen, zahlreich vorkommenden Meeresschildkröten und mehreren hundert Fischarten – wie sogar riesigen Walhaien, die bis zu zehn Tonnen schwer und 18 Meter lang werden können. Zu den schönsten Unterwasserrevieren zählen die Fjorde von Musandam mit 63 registrierten Tauchspots, Salalah und die Küstenregion von Muscat mit den Daymaniyat-Inseln. Hier erwarten Sie bis zu 30 Meter tiefe Abbrüche sowie etliche geheimnisvolle Schiffswracks – wie der 84 Meterlange Truppentransporter Al Munnassir, der im Jahr 2003 versenkt wurde. Kein Wunder also, wenn sich die Anzahl der Tauchunternehmen ständig erhöht. Neben Schnuppertauchkursen, internationalen Tauchscheinen oder Ausflügen zum Nacht- oder Wracktauchen werden auch Kurse für das Fotografieren und Filmen unter Wasser angeboten (www.omandivecenter.com, www.musandam-diving.com, www.bluezonediving.com,  HYPERLINK "http://www.moonlightdive.com" www.moonlightdive.com).

Exklusive Tauchkreuzfahrten

Besonders reizvoll ist es, die Taucherlebnisse mit einer Kreuzfahrt zu verbinden. Das von Musandam aus operierende Unternehmen „Al Marsa“ (www.almarsamusandam.com) verfügt über eine Flotte aus vier luxuriösen Dhau-Nachbauten, um die fjordartige Küstenlandschaft abzufahren. Die Schiffe sind bis zu sieben Tage unterwegs, während derer die zwei bis drei Tauchgänge pro Tag durch ideale Bedingungen wie klimatisierte Luxuskabinen, behagliche Sonnendecks und einen exzellenten Bordservice eingerahmt werden. Als einziges Liveaboard-Schiff seiner Klasse kreuzt bisher die „MV Saman“ (www.rcf-tauchreisen.de) durch die Küstengewässer Omans: 34 Meter lang, neun Meter breit und mit bis zu 22 Passagieren läuft sie zu unvergesslichen einwöchigen Erkundungstouren in die noch weitgehend unentdeckten Gewässer der Daymaniyat-Inseln vor Muscat aus.


Zu Wasser und in der Luft

Zum Paradies für Wind- und Kitesurfing wird Oman besonders von Ende Mai bis Mitte September, wenn der Wind mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 40 Knoten (fünf bis sechs Beaufort) bläst. Neben Sur mit seiner herrlichen Ras al Haad-Lagune hat sich vor allem die vor der Ostküste liegende Insel Masirah für diese Sportarten etabliert. Ihre einzigartige Küstenlinie wartet mit Surfspots aller Leistungsstufen auf – vom ruhigen Stehrevier bis zur rauen Welle. Sogar im Herzen der Hauptstadt findet sich eine Gelegenheit zum Kitesurfing: Am Alzaiba Beach werden Auffrischungs-Lektionen sowie sechsstündige Anfängerkurse (Mindestalter 12 Jahre) angeboten, die natürlich auch einen zertifizierten Abschluss der International Kiteboarding Organisation (IKO) beinhalten können. Und um ein weit verbreitetes Vorurteil abzubauen: Um diesen eleganten Wassersport zu erlernen, muss man weder durchtrainiert noch ein Muskelpaket sein (www.kitesurfing-lessons.com, www.kiteboarding-oman.com).

 

Herrlich unverbauter Sandstrand in der Region Dhofar

Verlockende Unterwasserwelten bei Muscat

Zum Sonnenuntergang tost die Brandung 

Bunt-belebtes Korallengriff im Golf