Ab auf die Insel

94 vorgelagerte Inseln bieten viele Strände und Erholung. Vor allem Kusu und Pulau Ubin sind beliebte Ausflugsziele.

 

Mythische Erzählungen ranken sich um Kusu: Um zwei Schiffbrüchige zu retten, verwandelte sich eine magische Schildkröte in eine Insel. Aus Dankbarkeit bauten die beiden Geretteten, ein malaiischer und ein chinesischer Seemann, je eine Gedenkstätte.

Das Glück wohnt auf Kusu

Heute sind die beiden Schreine nicht nur bei Ausflüglern beliebt: Der Besuch des chinesischen Da Bo Gong Tempels, der dem Gott der Kaufleute und der Göttin Guanyin gewidmet ist, verspricht Reichtum und Kindersegen. Im malaiischen Schrein Keramat werden gleich drei malaiische Heilige verehrt. Besonders während des Kusu-Festivals, im neunten Monat des Mondkalenders, pilgern die Gläubigen in Scharen nach Kusu, um für Glück und Wohlstand zu beten.

 

Die Einsamkeit vor der Haustür

Die benachbarte Insel St. John braucht keine Legenden – sie blickt auch so auf eine illustre Geschichte zurück: Hier ankerte Sir Stamford Raffles, bevor er auf der Hauptinsel landete. Einst als Quarantänestation angelegt, wurde sie zur Gefängnisinsel und dann in ein Rehabilitationszentrum verwandelt.