TIPPS

Shopping & Schlemmen für Fortgeschrittene

 

Einkaufs-Exkursionen und kulinarische Zwischenstopps lassen sich in Singapur ganz wunderbar kombinieren …

 

Los geht’s: Frühstück à la Singapur

Wer mit Leidenschaft shoppen will, braucht eine gute Grundlage - zum Beispiel das typische Singapur Frühstück: Kaya Toast und Kopi (Kaffee mit Milch und Zucker), wie man es im gleichnamigen Ya Kun Kaya Toast Coffeestall (www.yakun.com) in der ION Shopping Mall in der Orchard Road bekommt (#B4-71/72).

Bummel über die Orchard Road

Mehr als 30 Einkaufszentren mit tausenden von Läden, Boutiquen und Marken- Outlets warten an der Orchard Road auf Schnäppchenjäger, jedes davon mit eigenem Charakter. Im East Plaza gibt es beispielsweise viele junge einheimische Modedesigner, im Ngee Ann City dagegen sind die internationalen Marken zuhause. Besonders günstig wird es zum Great Singapore Sale (www.greatsingaporesale.com.sg) von Ende Mai bis Ende Juli, wenn die Preise um bis zu 70% sinken.

Snack in der Smith Street

Von leckeren Teigtäschchen und gegrillten Garnelen bis zu Bratnudeln und Satay-Spießen locken ab 11 Uhr die Stände der Smith Street in Chinatown mit Gerichten aus der chinesischen Küche. Gegessen wird an den Tischen in der Fußgängerzone – und danach geht es, frisch gestärkt, direkt zu den Souvenirs der chinesischen Läden in den Nachbarstraßen.

Mode-Stopp mit asiatischem Flair

Chinatown kann nicht nur bunten Kitsch und Nippes: In den Boutiquen rund um die Ann Siang Road und Amoy Street bieten einheimische Designer ihre pfiffigen Mode-Kreationen – meist Unikate – zu erstaunlich passablen Preisen an.

Retro-Shopping in der Haji Lane

Vintage-Mode aus den 1950ern und 1960ern, Plattenläden und kleine Schneiderwerkstätten mit Stoffverkauf: In den Gassen rund um die Haji Lane in Kampong Glam gibt es die Fundstücke, die passionierte Fashionistas glücklich machen.

Zeit für einen Curry-Boxenstopp

Logisch, dass lange Shopping-Touren hungrig machen: Im benachbarten Little India drängen sich die indischen Restaurants aller lokalen Ausrichtungen. Besonders empfehlenswert ist beispielsweise die Punjabi-Küche des Khansama Tandoori in der Serangoon Road 166 (www.khansama.com.sg).

Der Stoff aus dem die Souvenirs sind

Sari-Stoffe in Hülle und Fülle – die sich übrigens auch ganz wunderbar zur Dekoration eignen – Seidenhemden, Räucherstäbchen, Goldschmuck und allerhand andere indische Waren gibt es entlang der Serangoon Road in Little India , die Adresse schlechthin für Sammler und Kunstliebhaber. Wer ein oder zwei Tage Zeit mitbringt, kann sich hier gleich noch ein Abendkleid oder einen Anzug schneidern lassen.

Stöbern in der Bugis Street

Im überdachten Komplex der Bugis-Street drängen sich mehr als 600 Händler für günstige Streetwear, Taschen und Accessoires aller Stilrichtungen. Vor allem junge Besucher werden hier glücklich.

Essen mit Geschichte

Schon der Atmosphäre wegen lohnt der Lau Pa Sat Market mitten im heutigen Financial District einen Besuch – und nach Einbruch der Dunkelheit umso mehr. Dann nämlich wird die benachbarte Boon Tat Street einfach abgesperrt – und innerhalb von Minuten verwandelt sich die Straße in eine kulinarische Spiel wiese, auf der gegrillt und gebrutzelt wird, was das Zeug hält – ein echtes Foodie-Paradies! Historisch ist der Food Mar ket ein echtes Schwergewicht, denn das viktorianische Gebäude stammt aus dem Jahre 1825.

Late Night Shopping

Schön ist es nicht, dafür aber eine echte Fundgrube an skurrilen und günstigen Mitbringseln: Das Mustafa Centre an der Ecke Syed Alwi Road und Serangoon Road in Little India ist nicht nur an 365 Tagen und rund um die Uhr geöffnet, es führt auch mehr als 100.000 Waren.

BUNTES NEBENEINANDER ZU KLEINEN PREISEN

Natürlich gibt es in Singapur viele gehobene Gourmettempel, typisch für die Stadt jedoch sind die Food Centre (auch Hawker Centre genannt). Man fi ndet sie in Markthallen, auf Plätzen oder entlang einer Straße. Egal ob im Freien oder überdacht, die Gäste holen sich die gewünschten Gerichte am jeweiligen Stand. Gegessen wird gemeinsam an den Tischen in der Mitte. In Sachen Hygiene stehen die Food Centre sehr gut da, sie werden regelmäßig kontrolliert und in Hygiene- Stufen A, B und C eingeteilt. Ein echter Anreiz, tadellos zu arbeiten!