Singapurs Top Ten

Gardens by the Bay

 Chinatown Nachtmarkt

Diese zehn Sehenswürdigkeiten und Orte sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen:

1. Lau Pa Sat Food-Nachtmarkt

Keine zehn Minuten dauert es abends, um die Boot Tat Road vor dem Lau Pa Sat Food Court in eine kulinarische Schlemmermeile zu verwandeln. Der Verkehr wird kurzerhand umgeleitet und die Grillstände übernehmen die Straße. Das eigentliche Gebäude des Lau Pa Sat gerät dabei fast in den Hintergrund: Der viktorianische Eisenbau ist auch tagsüber eine echte Sehenswürdigkeit – Grund genug, gleich zwei Mal zu kommen!

 

2. Merlion

Wenn er abends angestrahlt wird, ist der wasserspeiende Merlion an der Mündung des Singapore Rivers nochmal so schön: Kein Wunder, dass das Wahrzeichen Singapurs nicht nur für Touristen, sondern auch für die Singapurer selbst ein beliebter Treffpunkt ist. Von hier aus geht der Spaziergang in der lauen Meeresbrise über die Waterfront Promenade an der Marina Bay bis zum Clifford Pier, das bunte Lichtermeer der Skyline vor Augen.

3. Serangoon Road

Der Duft von Koriander und Kurkuma, hier und da eine Nase voll Sandelholz, im Hintergrund die Soundtracks von Bollywood: Wenn man es nicht besser wüsste … – die Serangoon Road mit ihren Basaren und hinduistischen Tempeln könnte genauso gut in Südindien liegen. Zwischen den bunten Sari-Stoffen und indischen Leckereien wird gehandelt und geschlemmt, diskutiert oder einfach nur entspannt Kaffee getrunken.

 

4. Gardens by the Bay

Auf 54 Hektar präsentiert die Stadt die perfekte Fusion von Natur und Technologie: Der Tropenpark lockt nicht nur mit zahlreichen Landschaften, sondern auch atemberaubenden „Vertikalgärten“, den Supertrees: Bis zu 50 Meter ragen die künstlichen, an Bäume erinnernden Gebilde in die Höhe, 18 Stück insgesamt. Auch in Sachen Nachhaltigkeit sind sie einmalig, denn die Bäume erzeugen per Solarkraft die Energie für die Versorgung und Beleuchtung des Parks und der Gewächshäuser.

Merlion
Serangoon Road
 
Chijmes
Lau Pa Sat Food-Nachtmarkt

5. Thian Hock Kheng Tempel

Sie ist nicht nur die älteste Anlage der Stadt, sondern auch ganz besonders malerisch gelegen: Die von Bäumen gesäumte Tempelanlage Thian Hock Kheng gehört zu den schönsten Südostasiens und ist der ideale Startpunkt für ein kurze Chinatown-Erkundung. Eigentlich der daoistischen Göttin Mazu, der Schutzheiligen der Seefahrer gewidmet, ist dieser Tempel ein lebendes Beispiel religiöser Toleranz: Auch die buddhistische Bodhisattwa Guanyin und der Philosoph Konfuzius haben einen eigenen Raum – warum auch nicht?

 

6. Peranakan Place und Emerald Hill

Keine fünf Minuten Spaziergang von der Orchard Road entfernt liegen die prachtvoll verzierten Shophouses von Emerald Hill. Als sich hier vor gut hundert Jahren reiche Peranakan-Händler niederließen, war die Orchard Road noch der holperige Pfad einer ehemaligen Muskatnuss-Plantage, während am Emerald Hill wahre Paläste des „chinesischen Barock“ entstanden: üppig verziert, mit vielen bunten Details und Holzschnitzereien, umsäumt von Palmen. Die restaurierten Häuser wurden mit architektonischen Auszeichnungen überhäuft und stehen seit 1981 unter Denkmalschutz.

 

7. Die Peranakan-Häuser von Katong

Übersehen kann man sie nicht: Die Shophouses von Joo Chiat im Katong-Viertel östlich der Innenstadt sind eine wahre Farbexplosion, die eher an eine süße Leckerei denn an Reihenhäuser erinnert. Üppig verziert, beherbergten sie einst wohlhabende Peranakan, Nachfahren gemischt chinesisch-malaiischer Ehen, die sich vor allem mit ihrer exquisiten Küche einen Namen machten. Trotz der spektakulären Architektur sind Touristen bisher eher selten in Katong unterwegs – ein echtes Plus für die Atmosphäre!

8. Kampong Glam

Singapur kann auch Orient: In den Straßen rund um die Baghdad Street und Arab Street brutzeln die Kebabs, werden bunte Stoffe verkauft, leuchten die goldenen Kuppeln der Sultan Moschee immer wieder zwischen den Häusern auf. Einst lebten hier die Händler aus dem Nahen Osten, bis heute ist das Viertel eindeutig muslimisch geprägt.
 

9. Chinatown Nachtmarkt

Zwischen Smith Street und Trengganu Street schlägt das Herz Chinatowns: Hier findet täglich der Nachtmarkt statt, dessen Name allerdings ein wenig täuscht: De facto öffnet er bereits am frühen Nachmittag und ist auch tagsüber nicht minder bunt anzusehen. Zwischen Handwerksständen und Nippes bieten die Garküchen Kost aller chinesischen Regionalküchen.

 

10. Chijmes

Das ehemalige Kloster „Convent of the Holy Infant Jesus“ an der Victoria Road, kurz Chijmes, ist die perfekte Kombination aus  Alt und Neu. Ende der 1990er wurde das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert zu einem Entertainment-Komplex umgebaut.  Heute kümmern sich nicht Nonnen, sondern Restaurants, Bars und gemütliche Cafés um das seelische Wohl der Gäste. Dies allerdings besonders stimmungsvoll – vor allem abends ein echtes Muss!

Peranakan Place und Emerald Hill
Die Peranakan-Häuser von Katong
Kampong Glam
Thain Hock Kheng Tempel